Neuruppin

Neuruppin - Stadt in der Ostpriginitz, Brandenburg, ca. 25.000 Einwohner
Stadtgeschichte
Im Internet : www.neuruppin.de                                                                                        zurück zur Hauptseite

1286    Grabow, Johann Friedrich, Magister & Studiosus, * Neuruppin um 1650,
            + Eisleben nach 1698, oo Eisleben 11.7.1675
1287    Kesten, Anna Maria, * um 1650, + Eisleben nach 1679
 

2572    Grabow, Johannes, * Berlin 22.8.1611, + Berlin 10.5.1673
            oo Neuruppin 17.4.1648
2573    Bergemann, Anna, * Neuruppin 30.5.1633, + Berlin 23.1.1698
 

5144    Grabow, Johannes, * Blankenburg b. Berlin 16.4.1573, + Berlin 22.12.1624
            oo Neuruppin 21.8.1609
5145    Kriele, Anna, * Neuruppin 20.8.1591, + Berlin 13.10.1613
5146    Bergemann, Christian, * Neuruppin 18.11.1602, + Neuruppin 2.11.1688
            oo Neuruppin 28.10.1630
5147    Lindenberg, Maria, * Havelberg 25.1.1614, + Neuruppin 27.2.1672
 

10830    Kriele, Balthasar, * Neuruppin 1558, + Neuruppin 16.10.1616
              oo Neuruppin 17.10.1580
10831    Wiemann, Catharina, * um 1560, + Neuruppin 4.5.1629
10832    Bergemann, Mathias, * Frankfurt/Oder 1567, + Neuruppin 5.6.1628
              oo Neuruppin 1593
10833    Wartenberg, Anna, * Neuruppin 1.4.1573, + Neuruppin 8.11.1629
 

21660    Kriele, Joachim, Bürgermeister, * Neuruppin 1521/22, + Neuruppin 16.1.1588
              oo Neuruppin um 1549
21661    Metzmacher, Anna, * Neuruppin um 1525, + Neuruppin 15.8.1596
21662    Wiemann, Curt, Bürger & Brauer, * um 1530, + Neuruppin 1591
              oo vor 1560
21663    Goye, Gertrud
21666    Wartenberg, Matthäus, Stadtschreiber, * Neuruppin 1534, + Neuruppin 1589
               oo
21667    (von) Krämer, Dorothea, * Wittstock

43320    Kriele, Jakob, Richter, * um 1500, + Neuruppin 21.6.1557
              oo vor 1522
43321    Pamprien, Anna
43322    Metzmacher, Nikolaus, Bürgermeister, * um 1500
              oo
43323    Gebhard, Ursula
43332    Wartenberg, Matthäus, * 1500
               oo
43333     Untzelmann, NN, aus Gransee
43334    (von) Krämer, Klaus, aus Wittstock
              oo
43335    Vilitz, Anna
 

86644    Metzmacher, Arnd
86664    Wartenberg, Thomas, 1477 Bg in Neuruppin

173328   Wardenberg, Bruno, Bürgermeister, * Stettin 1403, + Stettin 1471
                oo
173329   Goldbeck, NN


346656   Wardenberg, Bruno, erw. 1395 als Bürger in Stettin
                oo
346657   Sundach, NN
346658   Goldbeck, NN

693312   Wardenberg, Tile, Bürgermeister in Berlin/Kölln, + Berlin 1375 (enthauptet)
693314   Goldbeck, Jakob, Ratsherr, + Stettin 1399

1396628   Goldbeck, Wenteslaus, 1347 Bürger in Stettin

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Stadtgeschichte: Die Grafen von Arnstein-Ruppin gründeten in der Nähe ihrer Stammburg Altruppin bald nach 1214 die regelmäßig angelegte, 1256 als civitas genannte Stadt, die 1246 ein Dominikanerkloster erhielt und bald ummauert wurde.  Der 1256 bezeugte Rat erwarb 1643 die Ober- und Niedergerichte.  Er schlug 1315 eine Zunftbewegung nieder, mußte 1380 die Zünfte am Stadtregiment beteiiigen und nach einem Aufstand 1594 24 Bürgervertreter einsetzen.  In den Unruhen von 1667/79 wurde der Rat abgesetzt.  Neben Landwirtschaft, Brauerei mit bedeutendem Bierexport und Tuchmacherei spielte der Durchgangsverkehr auf der Straße von Berlin nach Hamburg eine Rolle.  Beim Aussterben der Grafen 1524 fiel die Herrschaft Ruppin mit N. an Brandenburg.  Nach dem Stadtbrand von 1787 erhielt die wieder aufgebaute Stadt einen geschlossenen frühklassizistischen Charakter.  Während der Revolution von 1848 verweigerten die Schlächter und Bäcker die Entrichtung der Steuern.  Die darauf folgende militärische Besetzung N.s unterdrückte alle demokratischen Bestrebungen. 1829 zählte die Stadt 7357 Ew.  Die N.er Bilderbogen der Druckereien Kühn und Öhmigke & Riemschneider erlangten seit 1825 Weltbekanntheit. 1905 begann die Herstellung von Handfeuerlöschern.  Der Ruppiner Kanal schuf 1791 Wasserverbindung zur Havel, Nebenbahnlinien wurden 1880 nach Paulinenaue, 1898 nach Wittstock und Kremmen, 1903 nach Herzberg und Neustadt/Dosse in Betrieb genommen.  Seitdem gewann die Stadt als Ausflugs- und Erholungsort zunehmende Bedeutung.  Seit 1975 besteht Anschluß an die Autobahn Berlin-Rostock.
Stadtwappen: In Blau eine ungezinnte silberne Burg, die zweistöckigen Seitentürme mit je zwei übereinanderstehenden offenen Türen; an der Torstelle ein roter Schild mit silbernem Adler, darüber drei kleine Türme, ebenfalls mit schwarzen Öffnungen; alle Türme mit spitzen roten Dächern.
Das Kernstück dieses Wappens ist der Adlerschild, er erinnert an die Grafen von Arnstein, die sich zu Beginn des 13.  Jh. als erste deutsche Feudalherren des Gebietes des slawischen Stammes Zamcici bemächtigten.  Der silberne Adler war ihr Wappentier.  Die Burg mit den fünf Türmen, Stadttore andeutend, weist auf eine wehrhafte, befestigte Stadt hin.
(aus Lexikon der Städte und Wappen der DDR, VEB Enzyklopädie Verlag Leipzig 1979)

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