Helfta & Eisleben


Helfta
- Dorf bei Eisleben, Dorf 3022 Einwohner, Domäne 145 Einwohner (1912)
Eisleben - Lutherstadt in Thüringen, ca. 26.000 Einwohner, Geburts- und Sterbeort von Martin Luther       Genealogie   

   
Wappen von Eisleben
Stadtgeschichte Eisleben
Alte Postkarte aus Eisleben

Im Internet : http://www.eisleben.eu/                                                                                     zurück zur Startseite


Helfta

040    Berendes, Heinrich Ferdinand, Gutsbesitzer, * Helfta 21.5.1807, + Tempelhof 12.9.1885
          oo Neuenburg/Neumark 26.4.1835
041    Pielchen, Agnes Bertha, * Mühlberg/Elbe 30.9.1813, + Woltersdorf b. Soldin 11.5.1889
 
080    Berendes, Heinrich Ludwig, Pfarrer in Helfta, * Helfta 1.10.1754, + Eisleben 2.2.1817
          oo Oberröblingen b. Sangerhausen 9.1.1803
081    Wegely, Phillippine Charlotte, * Berlin 17.11.1780, + Eisleben 5.11.1853

160    Berendes, Johann Friedrich, Pfarrer in Helfta, * Berlin 18.11.1720, + Helfta 9.9.1785
          oo Voigtstedt 12.6.1747
161    Lysius, Henriette Luise Wilhelmine, * Voigtstedt 7.1.1720, + Helfta 4.2.1791
 
322    Lysius, Johann Friedrich, Pfarrer, * Stedten, Krs. Eisleben 23.8.1676, + Voigtstedt, Krs. Atern 22.3.1751
          oo Bornstedt b. Eisleben 18.5.1704
323    Cusenow, Johanna Christina, * um 1686, +
Helfta 21.4.1766

644    Lysius, Johann Friedrich, * Herzberg/Harz 6.7.1644,  + Wansleben am See 20.12.1702
          oo vor 1676
645    NN, Agnesa Christiana
646   Cusenow
Michael, * Usedom 13.4.1650, + Bornstedt 16.12.1732
          oo Mansfeld 20.11.1682
647    Reissbach, Johanna Margaretha,  * um 1660, + Bornstedt 29.4.1728

1294  Reissbach, Peter, * um 1630, + Mansfeld 29.9.1681
          oo
1295  NN (+ Mansfeld 4.9.1681)

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Eisleben

642    Schultze, Martin, * Chemnitz 10.9.1661, + Berlin 19.5.1712
          oo Berlin 8.11.1698
643    Grabow, Johanna Sophie, * Eisleben 30.10.1679, + Berlin 1.10.1739
 

1286    Grabow, Johann Friedrich, * Neuruppin um 1650, + Eisleben nach 1698
            oo Eisleben 11.7.1675
1287    Kesten, Anna Maria, * um 1650, + Eisleben nach 1679
 

2574    Kesten, Johann, Bürger & Schuster, Kammerdiener des Herzogs von Sachsen-R.
            + Eisleben nach 1675
 

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Stadtgeschichte Eisleben: Die Entstehung von E. dürfte zwischen dem 3. und 5.Jh. liegen, als sich Angeln und Warnen mit den ansässigen Hermunduren zu den Thüringern vermischten.  Am Schnittpunkt der Straßen Halle-Nordhausen und Aschersleben-Magdeburge entwickeite sich der Ort zu einem Marktflecken, der 994 mit Münz- und Zollrecht ausgestattet war.  Die Burg E. gehörte im 1 1. Jh. zu den Tafelgütern des deutschen Königs.  Ende des 12.  Jh. tritt der Rat in Erscheinung, 1180 war E. civitas und wurde spätestens um 1286 ummauert.  Stadt- bzw.  Grundherren waren bis 1229 die Mansfetder Grafen vorn althoyerschen Stamm, danach die Linie Mansfeld-Guerfurt.  Stadterweiterungen entstanden im 12./15.Jh.,undzwarimNordendieFriesenstadtmit der Nikolaikirche, im Westen das Eisleber Neuendorf und jenseits der "Bösen Sieben" das Petrioder Brückenviertel.  Bis um 1450 waren diese drei Stadtviertel mit einem 2. Mauerring umgeben.  Seit Anfang des 13.Jh. erlebte die Stadt durch den Kupferschieferbergbau einen wirtschaftlichen und
kulturellen Aufschwung, der seine erste Blüte im 15./16.Jh. hatte und zur Errichtung bedeutender Sakral- und Profanbauten führte.  Nach 1511 entstand die Neustadt (Stadtrecht 1514) als selbständige Bergarbeiterstadt mit der Annenkirche; sie wurde erst 1818 mit der Altstadt vereinigt. 1483 wurde Martin Luther als Sohn eines Bergmannes geboren und starb auch hier 1546.  Dem Rat standen die Nieder- und Obergerichte zu.  Schon 1607 brachen unter den Berggesellen wegen zu niedriger Entlohnung erste Unruhen aus, und 1511 verbot Graf Albrecht eine "unsiemliche" Bruderschaft der Bergleute.  Die ungeheure Schuldenlast der Marisfelder Grafen, der Dreißigjährige Krieg, Seuchen und Brand setzten im 17.  Jh. der Blüte von Stadt und Bergbau ein Ende.  Erst im 19.  Jh. trat ein neuer Aufschwung im Kupferschieferbergbau ein. 1798 wurde die Bergschule zur Ausbildung von Steigern gegründet, 1852 die "Marisfelder Kupferschiefer bauende Gewerkschaft", ein erstes, bereits konzernähnliches .Großunternehmen.  Die 1 780 an Kursachsen, 181 5 an Preußen gefallene Stadt zählte 1840 etwa 8000 Ew.  Seit 1866 besteht Bahnverbindung nach Halle und Nordhausen.  In E. wurde 1774 der Buchdrucker und Erfinder der Zylinderdruckmaschirie Friedrich Koenig geboren.
Stadtwappen: In Blau ein offener silberner Flug.  Das ursprüngliche Siegel und Wappen von E. ist auf einem Abdruck aus dem 14.Jh. erhalten und zeigt, wie die meisten Stadtslegel zu jener Zeit, eine Stadtmauer mit einem Torturm.  Das heutige Wappen tritt erstmals zu Beginn des 16.  Jh. auf.  Es ist der Helmzier der Mansfelder Grafen althoyerschen Stammes entnommen.
(aus : Städte und Wappen der DDR, VEB Verlag Enzyklopädie Leipzig 1979)

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