Havelberg

Havelberg - Stadt in der Altmark, 7600 Einwohner

Stadtgeschichte                                                                                             zurück zur Auswahl

Internetseite der Stadt Havelberg : www.havelberg.de



5146    Bergemann, Christian, * Neuruppin 18.11.1602, + Neuruppin 2.11.1688
            oo Neuruppin 28.10.1630
5147    Lindenberg, Maria, * Havelberg 25.1.1614, + Neuruppin 27.2.1672
 

10294    Lindenberg, Marcus, * um 1575, + Havelberg 4.9.1631
              oo vor 1614
10295    Kalbe, Regina, * um 1590, + Havelberg 24.2.1642
 

20588    Lindenberg, Lucas, * Wilsnack, Krs. Havelberg um 1524 , + Söllenthin nach 1605
              oo
20589    Diterichs, Anna
20590    Kalbe, Kaspar, * Werben/Elbe um 1540, + Havelberg
              oo
20591    Hoppe, Regina, + Havelberg 14.1.1620

41180    Kalbe, Kaspar, + Werben/Elbe 1573
              oo
41181    Jungert, Dorothea
41182    Hoppe, Arendt
              oo
41183    NN, Regina
 

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Stadtgeschichte: Im Zuge der deutschen Ostexpansion wurde wohl um 930 die umfangreiche Reichsburg über der Havel erbaut, in der 948 ein Bistum gegründet wurde.  Der Slawenaufstand von 983 zerstörte den Bischofssitz, an dessen Stelle sich ein slawischer Fürst niederließ.  In den Feldzügen des Markgrafen Albrecht des Bären wurde H. 1136 erneut erobert, so daß um 1150 ein Domkapitel errichtet und der Dom bis 1170 erbaut werden konnte; seine innere Ausstattung erfolgte bis [ins frühe 15.  Jh.  Den Bischöfen gelang gegen die Übermacht der Markgrafen nicht der Aufbau einer eigenen Landesherrschaft, nach dem Tode des letzten katholischen Bischofs 1548 ging das Hochstift in die Hände der Hohenzollern über und wurde 1571 in aller Form dem Kurfürstentum Brandenburg einverleibt.  Das evangelisch gewordene Domkapitel blieb bis 1819 bestehen.  Unterhalb der Domburg entstand um die Mitte des 12.  Jh. auf einer Insel in der Havel die 1160 genannte Stadt unter markgräflicher Herrschaft.  Der 1310 bezeugte Rat konnte 1431 pfundweise die Hälfte des Stadtgerichts an sich bringen.  Die Stadt lebte vor allem vom Handel. 1688 wurde der Bau von Seeschiffen aufgenommen und 1779 die Königliche Seeschiffbau-Werft gegründet. 1812 hatte H. 2 217 Ew.  Im 19.  Jh. belebte der starke Binnenschiffsverkehr von Berlin nach Hamburg die Wirtschaft, 1891 entstand der Elbe-Winterhafen.  Von 1890 bis 1971 führte eine Stichbahn nach Glöwen.
Stadtwappen: In Blau eine ungezinnte silberne Stadtmauer mitgeschlossenem rotemtor, überragt von zwei silbernen Türmen mit roten Spitzdächern und goldenen Knäufen, zwischen den Türmen schwebend ein roter Adler mit goldener Bewehrung.
Das älteste Siegel des Ortes (um 1300) zeigt als Hinweis auf den bischöflichen Dom eine dreischiffige Kirche mit vier gleichhohen Türmen, darüber schwebend der brandenburgische rote Adler, der die territoriale Zugehörigkeit der Stadt kennzeichnet. Ähnliche Symbole zeigt auch das älteste Wappen (ebenfalls um 1300).  Das heute gültige Wappen entstand 1627.
(aus : Lexikon der Städte und Wappen der DDR, VEB Verlag Enzyklopädie Lipzig 1979)

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